Daniel Sperl beginnt Ausbildung zum Lektor

So vielfältig wie unsere Gemeinde sind auch unsere Gottesdienste. Ob ehren- oder hauptamtliche Liturgen – jeder bereichert unser Gottesdienstangebot durch seine eigene Frömmigkeit und individuelle Art.
Wir freuen uns sehr, dass sich Daniel Sperl entschieden hat, sich zum Lektor ausbilden zu lassen. Herr Sperl wird durch seine von Klöstern und Taizé geprägte Frömmigkeit eine wichtige Ergänzung und große Bereicherung für die Gottesdienste unserer Gemeinde darstellen. Im März hat Herr Sperl im Gottesdienst mitgeteilt, dass er die Ausbildung begonnen hat, im April hat er zum ersten Mal am Gottesdienst mitgewirkt.
Wir wünschen Herrn Sperl auf seinem Weg zum Lektor Freude und Gottes Segen. Wir freuen uns auf die Gottesdienste, die er mit uns feiern wird.

Selbstvorstellung

»Mein Name ist Daniel Sperl, ich bin 57 Jahre alt und arbeite als Sozialpädagoge in der Werkstatt der Lebenshilfe für Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigung in Illertissen. Ich bin Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde und des Kirchenvorstandes Illertissen. Am 19.12.2025, am Buß- und Bettag, habe ich mich entschlossen, die Ausbildung zum Lektor zu machen. Ich hatte ein gutes Gespräch mit Frau Pfarrerin Städtler-Klemisch und Herrn Pfarrer Städtler. Der Kirchenvorstand hat meinem Vorhaben zugestimmt. Seit Februar bin ich nun in Ausbildung. Meine Lektorenausbildung hat das Ziel, am Ende selbstständig Lesegottesdienste in der Kirchengemeinde zu halten. Mein erster selbstständiger Gottesdienst wird am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, in Tiefenbach sein. Meine Ausbildung umfasst sechs Seminar-Wochenenden, sechs Online-Seminare über das Alte und das Neue Testament, sowie Praxisübungen im Gottesdienst und am Ende ein Kolloquium.
Ich mache das, weil ich glaube, dass ich selbst und wir alle gottesbedürftig sind, liebesbedürftig − und nur Gottes große Liebe uns und diese Welt heilen kann.
Wir haben im ersten Seminar die Aufgabe bekommen, unseren „Glaubensfluss“ einmal nachzudenken und auf Papier zu bringen. Wann und wo hat mein Glaubensleben angefangen? Wer und was hat mich geprägt? Wie ist Gott mir nahegekommen? Das war sehr ergiebig. Bei mir entstand ein verschlungener Glaubensfluss mit vielen Kurven und Nebenflüssen. Schauen Sie sich ihren eigenen Glaubensfluss einmal an. Womöglich werden Sie stauen über die vielfältigen Meilensteine Gottes in ihrem Leben, bis heute.
Und Ihr Fluss fließt weiter.«
D. Sperl, 22.03.26

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