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Kirchgeld 2024 – Dank und Erinnerung

Mit dem letzten Gemeindebrief haben alle volljährigen Gemeindeglieder ihren Kirchgeldbescheid erhalten.
Vielen Dank an alle, die ihr Kirchgeld bereits gezahlt haben!

Sollten Sie es bisher nicht getan haben, holen Sie dies bitte noch nach. Sie helfen uns damit, unsere Gemeindearbeit zu gestalten und unsere Gebäude zu unterhalten!

Ihr Kirchgeld kommt zu 100% Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde Illertissen zugute.

Höhe des Kirchgeldes:

Die Höhe Ihres Kirchgeldes hängt von Ihren Einkünften im Jahr 2024 ab. Zu den Einkünften gehören Löhne und Gehälter sowie Renten, Pensionen, Stipendien und alle anderen Einkünfte und Bezüge, die der Bestreitung des Unterhaltes dienen. Wer aber geringere Einkünfte als den Grundfreibetrag (11.604 €) hat, ist selbstverständlich vom Kirchgeld befreit.

Sie wissen am besten, welche Einkünfte Sie dieses Jahr haben. Bitte stufen Sie sich selbst ein.

Einkünfte: Kirchgeld: Einkünfte: Kirchgeld:
0 €  bis 11.604 € 0 € 40.000 € bis  54.999 € 45 €
11.605 € bis 24.999 € 10 € 55.000 € bis 69.999 € 70 €
25.000 € bis 39.999 € 25 € 70.000 € und darüber 100 €

Das Kirchgeld ist vollständig als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer absetzbar. Der Überweisungsbeleg dient als Vorlage beim Finanzamt.

Bitte überweisen Sie Ihr Kirchgeld an:

Empfänger:       Evang.-Luth. Kirchengemeinde Illertissen
IBAN:                 DE 87 7305 0000 0190 0087 55
BIC:                    BYLADEM1NUL
Kred.-institut:  Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen
Verw.-zw.:         Kirchgeld 2024

Gestalterin gefunden! Diakonin Lara Bodroski übernimmt die Leitung der Kinder-, Familien- und Jugendarbeit von Illertissen und Vöhringen

Ab 1. September wird die angehende Diakonin Lara Bodroski als Nachfolgerin von Christian Funk die Leitung der Kinder-, Familien- und Jugendarbeit in den beiden Kirchengemeinden Vöhringen und Illertissen übernehmen. Wir freuen uns, mit ihr eine kompetente, engagierte und kreative Leitung für diese wichtigen Arbeitsbereich gefunden zu haben!

Frau Bodroski wird am 1.9. ihren Dienst antreten. Offiziell in ihr Amt eingeführt wird sie mit einem Festgottesdienst am Reformationstag, Donnerstag, 31.10., um 18:30 Uhr in der Christuskiche in Illertissen.

Lara Bodroski:

„Die »Neue« zu sein ist doch etwas sehr Aufregendes. Viele erste Male in einem neuen Lebensabschnitt und gleichzeitig Altes was noch beendet werden möchte.

Deshalb nun zum ersten Mal. Hallo und Grüß Gott, mein Name ist Lara Bodroski und ich werde im Oktober in das Amt der Diakonin eingesegnet. Heute darf ich mich Ihnen als die neue Leitung für die Kinder-, Familien- und Jugendarbeit der Gemeinden Illertissen und Vöhringen kurz vorstellen.

Mich in ein Amt senden zu lassen, war seit Beginn meines Studiums zur Diakonin mein Wunsch. Mich in den Dienst Gottes und der Menschen zu stellen und an den Ort zu gehen, an dem ich gebraucht werde. Gebürtig komme ich aus der Region Biberach an der Riß und meine Jugend habe ich im Dekanat Rothenburg ob der Tauber verbracht. Früh ging mein Weg in die Evangelische Jugend als Ehrenamtliche. Nach einer Ausbildung zur Hauswirtschafterin und einem Jahr in Neuseeland wuchs der Wunsch in, mir mein Ehrenamt zum Hauptamt zu machen.

So ging mein Weg 2018 nach Rummelsberg ins Studium zur Diakonin. In dieser Zeit habe ich Soziale Arbeit und Diakonik studiert und die gemeinschaftliche Ausbildung genossen. Nun ist es Zeit, mich auf meine erste Stelle senden zu lassen. In den letzten sechs Jahren ist der Wunsch in mir gewachsen, näher an die Familie zu ziehen. Wie schön, dass gleich um die Ecke zwei Gemeinden erst am Tag zuvor in einer Stellenausschreibung »Gestalter gesucht« haben. Nach dem ersten persönlichen Kontakt war ich mir sicher, meine erste Stelle als Diakonin bei Ihnen gefunden zu haben. Ich freue mich darauf, ab September Sie als Gemeinde kennen zu lernen, in der Zusammenarbeit mit Ihnen eine Gestalterin zu sein, die mit Gott und vielen anderen Sachen im Gepäck ihren Weg zu Ihnen nach Illertissen und Vöhringen kommt um Neues zu schaffen, Altes zu erhalten, Glauben zu leben und das Hauptamtlichen Team zu ergänzen.“

Stellenausschreibung (1,0) für Diakon/-in, Religionspädagoge/-in, Sozialpädagoge/-in oder Absolvent/-in einer bibl.-theol. Ausbildungsstätte

Theol.-päd. Stelle KG Illertissen (0,5 – ID 4747) mit theol. Stelle KG Vöhringen (0,5 – ID 15208), DB Neu-Ulm, Region Iller-Roth, für Diakon/-in, Religionspädagoge/-in, Sozialpädagoge/-in oder Absolvent/-in einer bibl.-theol. Ausbildungsstätte:

Die Kirchengemeinden Illertissen (3450 Ggl.) und Vöhringen (2150 Ggl.) suchen für ihr Mitarbeiterteam eine Leitung für ihre Kinder-, Familien- und Jugendarbeit. Es gibt bereits eine gute Zusammenarbeit der zwei benachbarten Gemeinden (6 km Entfernung von Gemeindezentrum zu Gemeindezentrum), die weiter intensiviert werden soll. Einzelne Angebote werden gemeindespezifisch bleiben.
Die Leitung hat die Verantwortung für diesen Arbeitsbereich und gestaltet ihn sowohl selbständig als auch im Miteinander im Team. Ein engagiertes Team Ehrenamtlicher, motivierte Kirchenvorstände und aufgeschlossener Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf die Zusammenarbeit. Mit der Evangelischen Jugend Neu-Ulm und den anderen Gemeinden der Region Iller-Roth stehen starke Partner zur Verfügung.
Bestehende Projekte wie Kinderbibeltage, KU3, Familiengottesdienste, Kirche Kunterbunt, Freizeiten für Familien und Jugendliche, zwei kirchliche Kindergärten und eine große Schar an Ehrenamtlichen bieten viel Potential, eigene Ideen auszuprobieren. Wir sind zuversichtlich, dass dadurch bei uns der Glaube in der nächsten Generation weiterwachsen wird. Auch im Rahmen der Konfi-Arbeit bieten wir Gestaltungsraum für kreative Projekte und Aktionen, in denen der Glaube gelebt wird, die Konfis im Glauben gestärkt und die Teamer zur Mitarbeit befähigt werden. Schwerpunktsetzungen sind möglich.

Wir bieten moderne Ausstattung (Diensthandy und -notebook) und flexible Arbeitszeiten, die auf die persönliche Lebenssituation Rücksicht nehmen. Wir achten darauf, dass die Leitung nur so viele Aufgaben hat, wie sie im Rahmen ihrer Arbeitszeit erledigen kann. Dazu helfen wir bei der Suche nach einer Wohnung. Für die Büroarbeit kann entweder ein geeigneter Gemeinderaum zur Verfügung gestellt werden oder das eigene Arbeitszimmer über die Arbeitszimmerpauschale finanziert werden. Ein eigener PKW ist für den Dienst hilfreich.

Die Städte Vöhringen und Illertissen liegen zentral zwischen Ulm und Memmingen und sind weniger als 1,5 Stunden von Stuttgart und München entfernt. Sie bieten ein reiches kulturelles Leben, einen hohen Freizeitwert, viele Einkaufsmöglichkeiten, alle Schularten, Anbindung ans Schienennetz und die Autobahn sowie die Nähe zum Flughafen. Die Region lockt mit naturnahen Gewässern, beeindruckenden Gärten und zahlreichen Kulturdenkmälern.

Die Anstellung und die Eingruppierung erfolgen nach den üblichen kirchlichen Richtlinien in Anlehnung an den TV-L bzw. bei öffentlich-rechtlicher Anstellung nach den für die jeweilige Berufsgruppe geltenden Bestimmungen.

Ansprechpartner:
Pfarrer Daniel Städtler
Pfarrer Jochen Teuffel

Für ein weltoffenes, tolerantes und buntes Illertissen − Statement der Evangelischen Kirchengemeinde

Am Samstag, 9. März 2024, fand auf dem Schrannenplatz eine Kundgebung »für ein weltoffenes, tolerantes und buntes Illertissen« statt. Zu den Redner gehörten auch Daniel Sperl und Ralf Driegritz, Mitglieder des Kirchenvorstandes, die im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde folgendes Statement abgaben:

»Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Illertissen,

wir sprechen hier als Mitglieder des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Illertissen.

Als Christen sind wir aufgefordert, uns einzumischen, weil auch Jesus Christus sich eingemischt hat. In der Bibel sagt Jesus: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen.“

Identität (Daniel Sperl)

Ich möchte hier und heute als evangelischer Christ von Identität reden. Als Christ bin ich getauft auf den Namen Jesu. Ich kann damit mein Leben als ein Geschenk Gottes annehmen. Mein Identität habe ich von Gott, von Gott heraus. Ich bin unverwechselbar und einmalig ein Teil seiner Schöpfung! – Welch großer Vorteil, wenn ich mich als Teil von Gottes Schöpfung definieren kann: Ich bin dann frei. Frei von der Abhängigkeit meiner Identität von Volk, Status und meinem Fußballverein.

Was ist, wenn mein Verein „nur noch verliert“? Was ist, wenn eine politische Krise die andere ablöst. – Ich bin frei, weil meine Identität „nicht daran“ hängt! Meine Würde und der Sinn meines Lebens hängt an etwas Größerem, Ich hänge an Gott. ER gibt mir würde. Er gibt jedem Würde.

Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Gerechtigkeit (Ralf Diegritz)

Eine der elementarsten Handlungsmaximen für uns evangelische Christen steht in der sogenannten Bergpredigt, die im Matthäus-Evangelium zu finden ist. Sie ist ein ethischer Leitfaden, der uns dazu aufruft, unser Leben nach den Prinzipien der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit auszurichten.

In der Bergpredigt sagt Jesus unter anderem:

„Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ (Matthäus 5, 3-6)

Diese Worte erinnern uns daran,

  • dass wir Hass und Gewalt überwinden sollen.
  • dass wir Frieden suchen sollen.
  • und dass Gerechtigkeit für alle Menschen von zentraler Bedeutung ist.

Gerechtigkeit beruht nach christlichem Verständnis unter anderem darauf, dass für Gott alle Menschen gleichwertig sind und alle von ihm geliebt werden.

Das können wir uns als Vorbild nehmen und zumindest versuchen, unsere Mitmenschen gerecht zu behandeln und mit Liebe als gleichwertige Personen zu sehen.

Das bedeutet: niemanden auszugrenzen und alles Spaltende zu überwinden.

Das bedeutet auch: Zuzuhören, den Mitmenschen kennenzulernen und das Verbindende herauszuarbeiten. Auch und gerade dann, wenn mir die Nase, die Hautfarbe, die Religion oder die politischen Ansichten meines Gegenübers nicht gefallen.

Illertissen ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zusammenleben. Unsere Stärke liegt in unserer Vielfalt. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese Vielfalt als Bereicherung wahrgenommen wird und dass wir uns gegenseitig mit Respekt und Toleranz begegnen.

Vielen Dank.«

Es geht um was − Kirchenvorstandswahl am 20. Oktober 2024

Die sechsjährige Amtsperiode des Kirchenvorstands geht im Herbst zu Ende. Am 20. Oktober ist Kirchenvorstandswahl.

Bei dieser Wahl geht es um was: Wofür sollen wir zukünftig Geld ausgeben, wenn nicht mehr genug Geld für alles da sein wird? In welche Projekte sollen Zeit und Energie gesteckt werden, wenn nicht mehr genug Hauptamtliche da sein werden, um alles zu machen? In welchen Bereichen wollen wir mit anderen Kirchengemeinden kooperieren und wo sollen wir eigenständig bleiben?

Mit diesen großen Themen wird sich der neue Kirchenvorstand in den kommenden sechs Jahren befassen. Es geht also um was. Aber wir sind nicht ohnmächtig! Nicht, wenn sich Gemeindeglieder zur Wahl aufstellen lassen, die anpacken und gestalten wollen. Und nicht, wenn Sie am Wahltag mir Ihrer Stimme entscheiden, welche Personen mit welchen Zielen in den nächsten sechs Jahren unsere Gemeinde leiten sollen. Also engagieren sie sich: Stimmen Sie für Kirche!

Wählen dürfen alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 14 Jahre alt und konfirmiert bzw. aufgenommen sind oder mindestens 16 Jahre alt sind und seit drei Monaten in unserer Kirchengemeinde wohnen.

Der neue Kirchenvorstand wird aus acht gewählten und zwei berufenen Mitgliedern bestehen.

Bitte denken Sie über geeignete Kandidatinnen und Kandidaten nach. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, sich für den evangelischen Glauben einzusetzen. Wählbar sind Gemeindemitglieder ab 18 Jahren. Wenn Sie selbst die Zukunft unserer Gemeinde gestalten wollen oder Gemeindeglieder zur Wahl vorschlagen wollen, dann melden Sie sich bei Pfarrer Daniel Städtler.
Bis 21. April können Sie Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Bitte richten Sie Ihre Vorschläge an den Vorsitzenden des Vertrauensausschusses, Pfarrer Daniel Städtler, Ulmer Str. 15, 89257 Illertissen (Tel.: 01515 / 638 08 51).

Vorbereitet und durchgeführt wird die Wahl von einem Vertrauensausschuss. Aus den Kandidaten, die Sie benennen, erstellt der Vertrauensausschuss einen Wahlvorschlag. Der Vertrauenssauschuss wird den Wahlvorschlag am 19.5.2024 in den Abkündigungen und per Aushang bekanntgeben. Gegen den Wahlvorschlag können Sie zehn Tage lang Einspruch einlegen. Der Vertrauensausschuss wird bei Einsprüchen neu beraten und den Wahlvorschlag ggf. ändern. Der geänderte und endgültige Wahlvorschlag wird am 16.6.2024 im Gottesdienst abgekündigt und außerdem im Gemeindebrief bekanntgegeben.

Rechtzeitig vor dem 20. Oktober werden Ihnen Ihre Wahlunterladgen per Post zugestellt. Sie können ihre Stimme per Briefwahl abgeben oder am 20. Oktober in den beiden Wahllokalen (Christuskirche in Illertissen und Versöhnungskirche in Altenstadt).

Abschied von Christian Funk

Herr Christian Funk, Religionspädagoge M.A., hat das Dekanat Neu-Ulm bzw. die Kirchengemeinden Illertissen und Vöhringen verlassen, um bei unserer Landeskirche in München eine neue Tätigkeit aufzunehmen.

Wir sind ihm sehr dankbar für den mehr als zehnjährige Dienst bei und für uns. In der Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit, wie auch in der Öffentlichkeits- und Gremienarbeit sowie bei der Unterstützung in den Pfarrbüros hat Herr Funk in vielfältiger Weise segensreich gewirkt.

Davon zeugte auch der feierliche Gottesdienst zu seiner Verabschiedung am Sonntag, 10. März, in Vöhringen, an dem viele Gemeindeglieder teilnahmen, mit denen Herr Funk in der Vergangenheit und der Gegenwart die Konfi-, Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam gestaltet hat.

Beim anschließenden Empfang bedankte sich Pfarrer Städtler im Namen des Kirchenvorstandes Illertissen für das Wirken von Herrn Funk: Als zuverlässige Stütze war er immer da, hat aufgefangen, was liegen zu bleiben drohte, oft als guter Geit im Hintergrund gewirkt und sich immer mit seinen Ideen eingebracht. Persönlich bedankte sich Pfarrer Städtler dafür, dass Herr Funk seiner Frau und ihm intensiv geholfen hat, gut in Illertissen anzukommen und die Arbeit dort aufzunehmen.

Herr Funk selbst verabschiedet sich mit diesen Worten:

»Über zehn Jahre sind eine lange Zeit, in der vieles passiert ist. Aus den Kindern der ersten Familienfreizeit sind mittlerweile Erwachsene geworden, die Konfirmanden-Arbeit hat sich weiterentwickelt und findet seit zwei Jahren gemeindeübergreifend statt und in Vöhringen wurde die Kirche aufwendig saniert, in Illertissen sogar komplett neu gebaut.

Auch meine Aufgabenbereiche in den beiden Kirchengemeinden haben sich in dieser Zeit immer wieder verändert und ich habe viel Neues hinzulernen dürfen. Neben der

Kinder-, Jugend- und Familienarbeit ist mir sowohl die Öffentlichkeitsarbeit für die Gemeinden als auch für die neugegründete Region Iller-Roth eine große Freude gewesen.

Meine neue Stelle wird im Landeskirchenamt in München sein. Dort bin ich zuständig den Gemeinden in ganz Bayern neue Software-Lösungen nahezubringen. Ich freue mich darauf, meine hier gesammelten Erfahrungen in einem ganz neuen Kontext einzubringen und so zu einer modernen und weitsichtigen Kirche beitragen zu können.

Der Abschied fällt mir nicht leicht. Ich möchte mich von Herzen für die schönen Jahre in Illertissen und Vöhringen bei euch bedanken.

Danke an alle, mit denen ich zusammenarbeiten durfte!
Danke für jedes ehrliche Feedback!
Danke für alles, was ich ausprobieren und lernen durfte!
Danke für euer Vertrauen!

Euer Christian Funk, Religionspädagoge«

Unser neues Pfarrehepaar stellt sich vor

Wir sind aus dem Auto ausgestiegen und wollten bleiben. So einfach war das. So entstand unser Wunsch, zu Ihnen nach Illertissen zu kommen. Gut fünf Monate später dürfen wir uns Ihnen nun vorstellen.

Meine Frau, Anna, ist in Künzelsau (Baden-Württemberg) von klein auf in den Glauben und in die Kirche hineingewachsen. Später war sie dann selbst in der Jungschar- und Jugendarbeit aktiv. Nach dem Abitur hat sie ein freiwilliges soziales Jahr in Frankreich gemacht.

Mein Mann, Daniel, ist in einem kleinen Dorf am südlichsten Rand von Oberfranken aufgewachsen. Als er als Jugendlicher die Einladung zum Konfirmandenunterricht erhielt, wollte er damit nichts zu tun haben und ist sogar aus der Kirche ausgetreten. Gott hatte aber andere Pläne mit ihm: Drei Jahre später war er engagiert in der Kinder- und Jugendarbeit eben der Kirchengemeinde, deren Einladung zum Konfirmandenunterricht er ausgeschlagen hatte, war wieder in die Kirche eingetreten und konnte sich ein Leben ohne Gott nicht mehr vorstellen.

Kennengelernt haben wir uns während unseres Studiums in Erlangen. Seit zehn Jahren sind wir mittlerweile verheiratet.
Seit 2017 waren wir beide im Dekanat Thurnau im Norden der Fränkischen Schweiz und dort verantwortlich für die Gemeinden Berndorf, Trumsdorf und Wonsees. Drei Landgemeinden bedeutet: Wir haben viel gelernt, was Gemeindeleitung angeht. Wir haben aber auch viel gelernt, was das Leben angeht – und was der Glaube dazu zu sagen hat: Wir durften hier Anteil nehmen am Leben vieler Menschen, waren eingeladen, wenn sie Glück und Segen gefeiert haben, und wurden in Schicksalsschlägen, Krankheit und Not gerufen. Mehr als irgendjemand selbst in einem Leben erleben könnte, haben wir miterleben und geistlich
begleiten dürfen.

Illertissen war Liebe auf den ersten Blick. Eigentlich wollten wir uns Ende April unauffällig und heimlich Ihre Gemeinde anschauen. Aber dann hat es uns so sehr bei Ihnen gefallen, dass wir den Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Thomas Reiner, angerufen haben, der uns geduldig zwei Stunden lang die Kirche, das Jochen-Klepper-Haus und den Kindergarten gezeigt hat.

Wir freuen uns darauf, Sie alle kennenzulernen, mit Ihnen Gottesdienste zu feiern, fortzusetzen, was besteht, Neues zu gestalten und mit Ihnen unseren Glauben zu leben und Gott zu dienen. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei dem ein oder anderen Gottesdienst, bei einem Besuch oder einer anderen Veranstaltung.

Anna Städtler-Klemisch und Daniel Städtler

Offene Kirche

So oft es uns möglich ist, soll die Christuskirche für Sie offen sein. Nicht nur zu den Gottesdienstzeiten, sondern auch mal spontan beim Vorbeikommen, wenn Sie eine Fürbittkerze anzünden möchten für jemanden, an den Sie gerade denken. Oder wenn Sie einfach nur neugierig sind, wie unsere Kirche von innen aussieht …

Immer wenn Sie eine Fahne über der Mauer neben der Freitreppe der Christuskirche wehen sehen, ist die Kirche offen, i.d.R. ist das von Montag bis Freitag in den Zeiten, in denen das Pfarramt besetzt ist.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

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