10 Jahre Männertreff
Aus einer Vision wurde eine Bewegung
Vor zehn Jahren begann eine Reise, deren Ziel wir selbst noch nicht kannten.
Im Frühjahr 2016 nahmen Werner Mörwald und Ralf Diegritz an der Ausbildung „Männerwerkstatt“ des Amts für Gemeindedienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern teil. Dort beschäftigte uns eine einfache, aber entscheidende Frage:
Wie können Männer heute einen lebendigen Zugang zum Glauben finden?
Schnell wurde klar: Männer brauchen keine weitere Gesprächsgruppe. Sie brauchen Gemeinschaft. Herausforderungen. Erlebnisse. Räume für ehrliche Gespräche. Und einen Glauben, der im Alltag trägt. Mit dieser Vision gründeten wir bewusst Men's Rocket and Soul. Die erste gemeinsame Aktion führte uns am 29. Mai 2016 zu den Rieser Eisenbahnerlebnistagen nach Nördlingen. Was als gemeinsamer Tagesausflug begann, wurde zum Start einer Entwicklung, die bis heute anhält.
Rocket & Soul – zwei Seiten derselben Medaille
Der Name war von Anfang an Programm.
Rocket steht für Kraft, Dynamik und Herausforderung: Gemeinsam unterwegs sein. Neues ausprobieren. Verantwortung übernehmen. Freundschaften leben. Den Glauben nicht nur denken, sondern danach handeln.
Soul steht für die andere Seite: Zeit mit Gott. Gebet. Lobpreis. Stille. Gemeinsam nach Antworten suchen. Den Glauben ehrlich leben – auch mit Zweifeln und offenen Fragen.
Diese beiden Pole prägen Men's Rocket and Soul bis heute.
Vier Säulen statt eines klassischen Männerkreises
Schon früh wurde deutlich, dass wir keine klassische Vortragsreihe sein wollten. Unsere Arbeit entwickelte sich entlang von vier Schwerpunkten:
Mann trifft sich - Gemeinschaft erleben.
Ob beim Grillen, Kanufahren, Motorradfahren, Pilgern, Kubb-Turnier oder bei der Feuerzangenbowle – Männer kommen oft leichter ins Gespräch, wenn sie gemeinsam etwas erleben.
Mann besinnt sich - Den Glauben vertiefen.
Mit Andocken & Auftanken, Bibelteilen, Lobpreis, Gebetsabenden, Friedensgebeten und spirituellen Wanderungen entstand ein geistliches Fundament, das viele Männer bis heute trägt.
Mann bildet sich - Den Horizont erweitern.
Film- und Themenabende zu Politik, Gesellschaft, Familie oder Glauben eröffneten immer wieder neue Perspektiven. Nicht fertige Antworten standen im Mittelpunkt, sondern ehrliche Gespräche.
Mann mischt sich ein - Verantwortung übernehmen.
Glaube endet nicht an der Kirchentür. Benefizkonzerte, Hilfsaktionen, Motorradgottesdienste, gesellschaftliche Themen oder Friedensgebete machten deutlich: Christlicher Glaube möchte die Welt mitgestalten.
Aus Ideen wurden Traditionen
Wenn wir heute auf die vergangenen zehn Jahre zurückblicken, staunen wir selbst über die Vielfalt.
- Meditative Fahrradtouren.
- Gebetsgrillen am Baggersee.
- Spirituelle Nachtwanderungen.
- Pilgern auf dem Jakobsweg.
- Männervesper.
- Hüttenwochenenden.
- Ausfahrten zu Motorradgottesdiensten.
- Ukraine-Hilfsaktionen.
Und immer wieder neue Ideen. Nie ging es darum, möglichst viele Veranstaltungen anzubieten. Jede einzelne Veranstaltung sollte Männern helfen, einander näherzukommen, Gott neu zu entdecken und den Glauben praktisch werden zu lassen.
Persönliche Stimme – Ralf Diegritz
„Wenn ich auf die vergangenen zehn Jahre zurückblicke, bin ich vor allem dankbar dafür, was Gott aus einer kleinen Vision hat wachsen lassen. Viele Männer haben Gemeinschaft gefunden, Freundschaften sind entstanden und manche haben ihre Gaben entdeckt und Verantwortung übernommen. Das ist für mich das größte Geschenk.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Men's Rocket and Soul weiterhin Menschen ermutigt, ihren Glauben mutig und alltagstauglich zu leben. Ich träume von einer Männerarbeit, die über Gemeinde- und Konfessionsgrenzen hinaus verbindet und gemeinsam neue Wege geht.
Noch mehr wünsche ich mir, dass aus guten Ideen immer wieder neue Angebote entstehen, die unsere Gemeinden bereichern und Menschen neu mit Jesus in Berührung bringen. Wenn wir den Mut behalten, auf Gottes Stimme zu hören und auch ungewöhnliche Wege zu gehen, dann bin ich überzeugt: Die spannendsten Kapitel liegen noch vor uns.“
Ralf Diegritz - Mitgründer
Menschen wachsen mit
Besonders dankbar sind wir dafür, dass in diesen zehn Jahren nicht nur Programme entstanden sind, sondern Menschen gewachsen sind.
Ein schönes Beispiel dafür ist Willy Paal.
2018 nahm er an einer Pilgerwanderung von Babenhausen nach Memmingen teil. Diese gemeinsame Erfahrung ließ ihn nicht mehr los. Aus einem Teilnehmer wurde ein Mitarbeiter. Aus einem Mitarbeiter wurde eine tragende Säule unseres Leitungsteams. Genau so hatten wir uns Men's Rocket and Soul immer vorgestellt:
Nicht als Angebot für Männer. Sondern als Ort, an dem Männer ihre Begabungen entdecken und Verantwortung übernehmen.
Persönliche Stimme - Willy Paal
„Ich wurde damals längere Zeit von einem Freund wöchentlich eingeladen, an Veranstaltungen vom "Männerkreis" teilzunehmen. Aus beruflichen Gründen war es mir aber nicht möglich, die Veranstaltungsangebote unter der Woche wahrzunehmen. Also sagte ich dann irgendwann mal zu, eine Veranstaltung an einem Samstag zu besuchen. Ich suchte mir "Pilgern" heraus.
Von den Männern die mich immer wieder eingeladen hatten, war dann aber keiner da, was sich aber später als ein Geschenk herausstellte. Es waren zwei Männer (Fremde) da, die ich nicht kannte. Wir lernten uns also kennen und hatten einen wunderschönen Tag zusammen.
Seither sind diese beiden (Fremden) meine Freunde. So nahm die Geschichte ihren Lauf …
Es macht Spaß dabei zu sein und mitgestalten zu dürfen.“
Willy Paal
Gemeinsam statt nebeneinander
Mit der Zeit wurde deutlich: Kirche hört nicht an Gemeindegrenzen auf. Ein wichtiger Schritt war deshalb der Zusammenschluss mit dem Männerkreis Dietenheim 2017. Aus zwei Gruppen wurde eine gemeinsame Bewegung. Später entschieden wir uns bewusst, aus dem Männerkreis einen Männertreff zu machen. Der neue Name sollte deutlich machen: Hier darf jeder Mann einfach dazukommen. Ohne Verpflichtung. Ohne Voraussetzungen. Seit 2024 arbeiten wir außerdem eng mit dem „Männerleben“ der evangelischen Kirchengemeinde Vöhringen zusammen.
Unser Wunsch ist es, dass Männerarbeit in der Region Iller-Roth weiter zusammenwächst und sich gegenseitig bereichert.
Aus dem Männertreff wurde mehr
Eine Entwicklung hat uns besonders überrascht. Viele Ideen blieben nicht beim Männertreff. Sie wurden Angebote für die ganze Gemeinde. Aus Filmabenden entstand das Kirchkino. Aus der Begeisterung fürs Motorradfahren entwickelte sich Mit Gott & Gas. Aus dem Wunsch nach einer neuen Form geistlicher Gemeinschaft entstand schließlich Peace on Earth, der monatliche Lobpreisabend, der heute Menschen weit über unsere Gemeinden hinaus verbindet.
Darauf sind wir dankbar. Denn genau das war immer unser Wunsch: Nicht möglichst viele Männerabende. Sondern Impulse, die das Gemeindeleben bereichern.
Was uns bis heute antreibt
Natürlich hat sich in zehn Jahren vieles verändert. Veranstaltungen kamen hinzu. Andere verschwanden wieder. Menschen gingen. Neue kamen.
Was geblieben ist, ist unsere Überzeugung:
Männer brauchen Orte,
- an denen sie Fragen stellen dürfen,
- an denen sie gemeinsam lachen können,
- an denen sie Gott begegnen,
- an denen sie Verantwortung übernehmen,
- und an denen Freundschaften entstehen.
Oder, wie David Murrow es beschreibt:
Männer kommen Schulter an Schulter ins Gespräch.
Genau das erleben wir bis heute.
Dankbarkeit und Ausblick
Wenn wir auf zehn Jahre Men's Rocket and Soul zurückschauen, erfüllt uns vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit für viele Begegnungen. Für Freundschaften. Für Gottes Bewahrung. Für Menschen, die Verantwortung übernommen haben. Für Gemeinden, die uns Vertrauen geschenkt haben.
Vor allem aber danken wir Gott.
Denn wir glauben: Nicht wir haben Men's Rocket and Soul aufgebaut. Er hat Türen geöffnet. Er hat Menschen zusammengeführt. Und er schreibt unsere Geschichte weiter.
Persönliche Stimme
„Wenn ich auf die vergangenen zehn Jahre zurückblicke, bewegt mich vor allem das tiefe Gottvertrauen, das unter uns Männern gewachsen ist. Dieses Vertrauen ist durch das gemeinsame Gebet entstanden, durch das Eintauchen in die Bibel und die vielen unterschiedlichen Gedanken, die wir beim Bibelteilen miteinander geteilt haben. Auch der gemeinsame Lobpreis hat uns immer wieder neu mit Jesus verbunden und unseren Glauben gestärkt.
Ebenso dankbar bin ich für die Freundschaften, die im Laufe der Jahre entstanden sind – durch gemeinsame Projekte, vielfältige Aktivitäten und viele inspirierende Gespräche.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Vernetzung mit anderen Männergruppen weiter wächst und wir gemeinsam neue Ideen entwickeln und umsetzen können.“
Werner Mörwald, Mitgründer
Die Geschichte geht weiter …
Vor zehn Jahren lautete der letzte Satz unseres ersten Programmheftes:
„Das nächste Programm machen wir zusammen. Lust drauf?“
Eigentlich könnte derselbe Satz auch heute unter diesem Jubiläumsartikel stehen. Denn wir glauben: Die spannendsten Kapitel von Men's Rocket and Soul liegen noch vor uns.
Rückblick auf 10 Jahre Männertreff
Ausflug zu den Rieser Eisenbahnerlebnistagen

Gemeinsames Fußballschauen EM 2016

Meditative Radtour

Vater-Sohn-Hüttenwochenende

Männerwerkstatt im Klettergarten

Männerwerkstatt Pilgern - im Regen

Feuerzangenbowle - Film + Getränk

Pilgern auf dem Jakobsweg 2017

Pilgern auf dem Jakobsweg 2022

Pilgern auf dem Jakobsweg 2023


Pilgern auf dem Jakobsweg 2025

Ukrainehilfe - Sortieren der Hilfsgüter

Ukrainehilfe - Abfahrt nach Lwiv

Kooperatives Kochprojekt

Spirituelle Nachtwanderung an Gründonnerstag

Ausfahrten zu Motorradgottesdiensten

Benefizkonzert - Martin Pepper

Benefizkonzert - Albert Frey

Rückblick: Ballonfahrt ins Abenteuer – Familiengottesdienst am 26. Juli 2026
Über 148 große und kleine Gottesdienstbesucher lauschten im Familiengottesdienst am 26. Juli gespannt, als Ballonfahrerin Thea von ihren Abenteuern erzählte. Mehr Eindruck als ihre Ballon- und Grabräubergeschichten aber machte Thea mit ihrem Begleiter – Jesus. Als Thea von seiner Hilfe schwärmte, wollten auch die Kinder ihn als Helfer an der Seite haben. Zum Glück muss man dazu nicht ans Ende der Welt reisen. Jesus ist bei allen Getauften.
Den Vorschülern, die im Herbst in die Schule kommen, haben wir das im Gottesdienst besonders zugesprochen und sie gesegnet.
Um die gute Nachricht von Jesu Hilfe in die Welt zu tragen, haben wir im Anschluss an den Gottesdienst Ballons starten lassen. An jedem Ballon befand sich eine mutmachende Botschaft Gottes.
Vielen Dank an alle Behörden, die den Start der Ballons genehmigt haben.
Rückblick: Gemeindefest am 19. Juli 2026
»Wir sind gesegnet!« Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Städtler die Gemeinde am 19. Juli zum Gottesdienst. Wie reich unsere Kirchengemeinde von Gott beschenkt ist, zeigte sich an den vielen Anlässen zum Feiern: Unsere 20 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden stellten sich im Gottesdienst vor und wurden gemeinsam gesegnet.
Der Kirchenchor bereicherte nicht nur den Gottesdienst mit seinen wunderbaren Liedern, sondern konnte zugleich sein 20-jähriges Bestehen feiern. Vertrauensmann Thomas Reiner zeigte Bilder aus den vergangenen zwei Jahrzehnten und dankte den Sängerinnen und Sängern für ihr treues Engagement. Ein besonderer Dank galt Annegret Sperl, der es als Chorleiterin seit 20 Jahren gelingt, Menschen für das gemeinsame Singen zu begeistern und den Chor mit viel Herzblut zu prägen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Leckeres vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Zuckerwatte, die bei Groß und Klein sehr beliebt war. Unsere Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter unter der Leitung von Diakonin Bodroski boten außerdem zahlreiche Aktionen für Kinder und Jugendliche an und sorgten so für Spiel, Spaß und Gemeinschaft.
Möglich wurde unser Gemeindefest nur durch das Engagement vieler helfender Hände. Ob bei der Vorbereitung, beim Auf- und Abbau, beim Grillen, Backen oder bei den vielen Diensten im Hintergrund: Zahlreiche Menschen haben dazu beigetragen, dass dieser Tag so schön werden konnte. Dafür sagen wir allen Helferinnen und Helfern von Herzen Danke. Wir sind wirklich gesegnet!
Rückblick: Tauffest am 4. Juli 2026
Am Samstag, dem 4. Juli 2026, haben die Kirchengemeinden der Region Iller-Roth (Illertissen, Senden, Vöhringen und Weißenhorn) zum dritten Mal gemeinsam ein Tauffest an der Grünen Lunge in Vöhringen gefeiert!
Bei schönstem Sommerwetter kamen über 300 Personen am See zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die Gottesdienstbesucher saßen unter Sonnenschirmen, auf Picknickdecken oder haben es sich im Schatten auf Bänken gemütlich gemacht.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die 19 Kinder und Jugendlichen, die an diesem Tag im See getauft wurden. Pfarrerin Städtler-Klemisch gestaltete gemeinsam mit Diakonin Bodroski, Pfarrerin Bohe und vielen engagierten Ehrenamtlichen einen familienfreundlichen und lebendigen Gottesdienst.
„Du gehörst zu mir.“ Diese Zusage Gottes stand im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrerin Städtler-Klemisch. Die Taufe erinnert daran: Niemand geht seinen Lebensweg allein. Gott begleitet Menschen durch alle Höhen und Tiefen des Lebens.
Anschließend wurden die Kinder und Jugendlichen direkt im See getauft – ein besonderer Moment für die Täuflinge, ihre Familien, Patinnen und Paten!
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Musikerinnen aus der Gemeinde Vöhringen. Die Wasserwacht Senden sorgte für die Sicherheit am und im Wasser.
Ein herzliches Dankeschön allen, die dieses besondere Fest möglich gemacht haben!
Wenn Sie sich oder Ihr Kind taufen lassen wollen, finden Sie hier weitere Informationen sowie die nächsten Termine.
Rückblick: 7.500 Euro für krebskranke Kinder: Lobpreiskonzert mit Albert Frey begeistert 500 Besucher
Illerrieden. Musik, Glaube und gelebte Nächstenliebe kamen beim Lobpreiskonzert mit Albert Frey & Band am 25. April 2026 in der Heilig-Kreuz-Kirche in Illerrieden auf besondere Weise zusammen. Rund 500 Besucherinnen und Besucher aus einem Umkreis von etwa 75 Kilometern erlebten einen bewegenden Konzertabend. Die weiteste Anreise nahmen Gäste aus der Schweiz auf sich.

Veranstaltet wurde das Konzert von der Evangelischen Kirchengemeinde Donau-Iller-Riß. Die Organisation lag in den Händen des Männertreffs der Kirchengemeinden Illertissen und Donau-Iller-Riß, vertreten durch Willy Paal, Ralf Diegritz und Werner Mörwald.
Der Abend stand zugleich im Zeichen eines guten Zwecks: Durch Eintrittsgelder, Spenden und die große Unterstützung der Besucher konnte ein Erlös von 7.500 Euro erzielt werden. Die gesamte Summe geht an den Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu e.V., vertreten durch Christine Demmler.
Der Förderkreis unterstützt seit 1987 Familien mit krebskranken Kindern. Die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitglieder – selbst betroffene Eltern – begleiten Familien in schwierigen Lebenssituationen, leisten finanzielle Hilfe und fördern wichtige Therapieangebote wie Musik- und Kunsttherapie an den Kinderkrebszentren der Universitätskliniken Augsburg und Ulm. Darüber hinaus unterstützt der Verein auch Geschwisterkinder, die während der Therapiezeit häufig im Schatten der erkrankten Kinder stehen.
„Wir freuen uns sehr, dass durch die große Resonanz auf das Konzert eine so bedeutende Summe zusammengekommen ist“, sagen Willy Paal und Ralf Diegritz. „Die Unterstützung des Förderkreises liegt uns besonders am Herzen, weil die Hilfe direkt bei den betroffenen Familien ankommt.“
Mit Albert Frey konnte einer der bekanntesten christlichen Liedermacher und Songwriter im deutschsprachigen Raum für das Konzert gewonnen werden. Seine Lieder prägen seit vielen Jahren die Musik zahlreicher Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen. Gemeinsam mit Daniel Jakobi am Schlagzeug und Michael Fastenrath am Bass präsentierte er ein vielseitiges Programm aus bekannten Liedern und neuen Songs. Dabei verbanden die Musiker musikalische Qualität, persönliche Glaubenszeugnisse und nachdenkliche Impulse zu einem besonderen Konzerterlebnis.
Die Organisatoren danken Albert Frey & Band, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Spendenbereitschaft dieses Ergebnis möglich gemacht haben.
20 Jahre Kirchenchor
»Ich singe dir mit Herz und Mund…« Unter so einem Motto gründete Annegret Sperl vor 20 Jahren den bis heute bestehenden Evangelischen Kirchenchor. Der damalige Pfarrer, Herr Scharrer, war offen für die Idee eines Chores und so treffen sich alte und junge Sänger bis heute einmal in der Woche zum Proben. Dabei handelt es sich nicht nur um evangelische Mitglieder. Jede Konfession ist willkommen. Gesungen werden neben traditionellen Liedern und Kantaten, die zu besonderen Anlässen aufgeführt werden, auch geistliche Lieder moderner Liedermacher. Zum Gemeindefest, Erntedank, Weihnachten und Ostern darf die Gemeinde dem Chor lauschen. Zu den regelmäßigen Taize-Andachten, dem Weltgebetstag und weiteren besonderen Anlässen, entsteht ein Projektchor, bei dem viele weitere Sänger und Sängerinnen dazukommen. Instrumentalisten bereichern den Klang bei solchen Auftritten. Neben dem Musikalischen verbindet die Mitglieder das gemeinsame Erleben von Ausflügen, einer Weihnachtsfeier, einem Sommerfest oder dem Eisessen nach einer Probe im Sommer. Man sorgt sich umeinander und ist füreinander da. Das Singen verbindet uns zu einer Chorgemeinschaft.
Wir laden alle herzlich ein, die gerne das gemeinsame Singen probieren möchten. Kommen Sie einfach unverbindlich zu unseren Proben: immer dienstags um 19.45 Uhr im Jochen-Klepper-Haus.
Das nächste Projekt ist das Gemeindefest am 19. Juli. Alle, die an diesem Projekt mitsingen möchten, sind ab dem 9. Juni herzlich zum Üben eingeladen.
Zum Erntedankfest am 4. Oktober wird es ein besonderes Projekt geben. Das Exsultate von John Leavitt wird mit einem Projektchor aufgeführt werden. Dabei handelt es sich um ein modernes, festliches, rhythmisch mitreißendes Stück. Auch hier beginnen die Proben am 9. Juni. Wir freuen uns auf alle interessierten Sängerinnen und Sänger!
Rückblick: Mit Gott und Gas – Tour zum Motorrad-Gottesdienst in Bad Buchau am 2. Mai 2026
Nach einem wechselhaften Start ins Frühjahr mit ersten warmen Sonnenstrahlen und einem überraschenden Märzwinter war die Freude am 2. Mai 2026 umso größer, endlich wieder gemeinsam unterwegs zu sein: Unter dem Motto „Mit Gott und Gas“ starteten drei Biker an der Christuskirche in Illertissen Ihre erste Tour dieses Jahres.
Die Motorräder waren geschniegelt, vollgetankt und bereit für die erste größere Runde – und auch die Fahrer genossen sichtlich das vertraute Gefühl von Freiheit auf zwei Rädern nach der langen Winterpause. Ziel der Tour war die traditionelle Motorradsegnung an der Stiftskirche in Bad Buchau. Dort kamen rund 300 Motorradfreunde zusammen – von der liebevoll gepflegten Vespa bis zur beeindruckenden Harley-Davidson.
Nach dem ökumenischen Segen für eine unfallfreie Saison klang der Tag bei einer gemeinsamen Rundfahrt sowie Kaffee, Kuchen und herzhaften Speisen in geselliger und herzlicher Atmosphäre gemütlich aus.
Daniel Sperl beginnt Ausbildung zum Lektor
So vielfältig wie unsere Gemeinde sind auch unsere Gottesdienste. Ob ehren- oder hauptamtliche Liturgen – jeder bereichert unser Gottesdienstangebot durch seine eigene Frömmigkeit und individuelle Art.
Wir freuen uns sehr, dass sich Daniel Sperl entschieden hat, sich zum Lektor ausbilden zu lassen. Herr Sperl wird durch seine von Klöstern und Taizé geprägte Frömmigkeit eine wichtige Ergänzung und große Bereicherung für die Gottesdienste unserer Gemeinde darstellen. Im März hat Herr Sperl im Gottesdienst mitgeteilt, dass er die Ausbildung begonnen hat, im April hat er zum ersten Mal am Gottesdienst mitgewirkt.
Wir wünschen Herrn Sperl auf seinem Weg zum Lektor Freude und Gottes Segen. Wir freuen uns auf die Gottesdienste, die er mit uns feiern wird.
Selbstvorstellung
»Mein Name ist Daniel Sperl, ich bin 57 Jahre alt und arbeite als Sozialpädagoge in der Werkstatt der Lebenshilfe für Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigung in Illertissen. Ich bin Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde und des Kirchenvorstandes Illertissen. Am 19.12.2025, am Buß- und Bettag, habe ich mich entschlossen, die Ausbildung zum Lektor zu machen. Ich hatte ein gutes Gespräch mit Frau Pfarrerin Städtler-Klemisch und Herrn Pfarrer Städtler. Der Kirchenvorstand hat meinem Vorhaben zugestimmt. Seit Februar bin ich nun in Ausbildung. Meine Lektorenausbildung hat das Ziel, am Ende selbstständig Lesegottesdienste in der Kirchengemeinde zu halten. Mein erster selbstständiger Gottesdienst wird am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, in Tiefenbach sein. Meine Ausbildung umfasst sechs Seminar-Wochenenden, sechs Online-Seminare über das Alte und das Neue Testament, sowie Praxisübungen im Gottesdienst und am Ende ein Kolloquium.
Ich mache das, weil ich glaube, dass ich selbst und wir alle gottesbedürftig sind, liebesbedürftig − und nur Gottes große Liebe uns und diese Welt heilen kann.
Wir haben im ersten Seminar die Aufgabe bekommen, unseren „Glaubensfluss“ einmal nachzudenken und auf Papier zu bringen. Wann und wo hat mein Glaubensleben angefangen? Wer und was hat mich geprägt? Wie ist Gott mir nahegekommen? Das war sehr ergiebig. Bei mir entstand ein verschlungener Glaubensfluss mit vielen Kurven und Nebenflüssen. Schauen Sie sich ihren eigenen Glaubensfluss einmal an. Womöglich werden Sie stauen über die vielfältigen Meilensteine Gottes in ihrem Leben, bis heute.
Und Ihr Fluss fließt weiter.«
D. Sperl, 22.03.26
Rückblick: Evangelische Kindertagesstätte eröffnet Maibaumfeier der Stadt Illertissen
Am Donnerstag, dem 30. April 2026, eröffneten die Kinder der Evangelische Kindertagesstätte Haus der bunten Worte die Maibaumfeier der Stadt Illertissen.
Bürgermeister Eisen lobte die gute Arbeit der Evangelischen Kindertagesstätte. Dass das pädagogische Team 48 Kinder motivieren konnte, mit Freude und Begeisterung mit einem Tanz die Maifeierlichkeiten zu eröffnen, spricht für die Arbeit im Haus der bunten Worte: Eigenmotivation, Bildung von Selbstbewusstsein und Entdecken der eigenen Selbstwirksamkeit sind zentrale Elemente der pädagogischen Konzeption der Evangelischen Kindertagesstätte. Dicht gedrängt standen die Eltern und Großeltern und jubelten ihren Kindern stolz zu.
Das schöne Wetter und die verschiedenen Stände mit Essen und Getränken luden zum Verweilen ein. Auch der Förderverein der Evangelische Kindertagesstätte war mit einem Stand vertreten. Der Verkaufserlös der Getränke und selbstgebackenen Maikäfer kommt dem Haus der bunten Worte zugute und ermöglicht dort das, was aus dem normalen Haushalt sonst nicht finanziert werden könnte. Der Förderverein ermöglicht bspw., dass alle Ausflüge des Kindergartens für Eltern nie mit zusätzlichen Kosten für Bus oder Bahn verbunden sind.
Herzlichen Dank an das Team vom Haus der bunten Worte, des Fördervereins und allen Unterstützern!
Rückblick: Geheimnis am Lagerfeuer am Freitag, dem 17. April
Vierzig Kinder lauschten am Freitag, dem 17. April, als Petrus ihnen ein Geheimnis anvertraute: Als er Jesus kennenlernte, hatte er Angst vor ihm. Petrus war nämlich nicht immer der Bravste. Aber Jesus wollte trotzdem sein Freund sein – und er will unser Freund sein.
Im Anschluss saßen wir wieder am Feuer und haben Stockbrot gebacken und Popcorn genascht.
Das nächste Mal findet Geheimnis am Lagerfeuer am 9. Oktober 2026 statt.
Rückblick: Zuckerwatte, Minigolf und das ewige Leben – Familiengottesdienst am Ostersonntag, 5. April 2026
Im Himmel gibt es viele Aufgaben. Die besten sind natürlich, Schläger an der Minigolfbahn zu verteilen oder Zuckerwatte auszugeben. Das dachte jedenfalls der Engel Robin an seinem ersten Arbeitstag im Himmel. Dann sah Robin, wie Jesus einem Neuankömmling geholfen hat: Jesus hat ihm einen neuen Körper gegeben, ihn von seiner Demenz geheilt und ihm die Sünden vergeben. Für Robin war klar: Der beste Arbeitsplatz im Himmel ist, Jesus zu helfen, den Menschen das ewige Leben zu schenken!
Am Ostersonntag haben 79 Kinder und ihre Familien beim Familiengottesdienst in der Christuskirche die Auferstehung Jesu gefeiert − und dass wir dank ihm auch auferstehen werden. Dabei entstand ein Kunstwerk, dass uns noch länger an den Gottesdienst erinnern wird. Alle Kinder durften eine Wolke mit ihrem Namen an den blauen Himmel in der Christuskirche heften.
Zuckerwatte gabs nicht nur für die Engel, sondern auch für die Gottesdienstbesucher. Im Anschluss an den Gottesdienst durften Groß und Klein sich bei Jesus eine Zuckerwatte abholen.
Vielen Dank an den BGC Illertissen für die Minigolfschläger!
Rückblick: Im Lager der Waldkinder – Familiengottesdienst am 1. März 2026
„Da sitzt ein Mann im Katapult!“
Als die Waldkinder Besuch bekommen, gefällt ihnen das gar nicht. Sie wollen die Besucher mit ihrem Katapult verjagen. Aber als Jesus auftaucht und eine Geschichte erzählt, ändern sie ihre Meinung. Die Waldkinder haben gelernt, dass alle dazugehören. Die Besucher im Familiengottesdienst haben gelernt, welche Mühe Jesus sich gibt, mit allen befreundet zu sein – auch mit denen, die sich in ihrem Lager im Wald verstecken.
Am Sonntag, dem 1. März, waren 135 Menschen im Familiengottesdienst. Die Empore wurde in das Baumhaus der Waldkinder verwandelt. Zuerst war der Zutritt streng verboten, später durften aber alle in das Baumhaus. Damit auch alle Platz im Baumhaus haben, haben es die Kinder erweitert: Mit vereinten Kräften und einem selbstgebauten Kran haben sie einen großen Stein nach oben befördert. Oben gab es für alle das Abzeichen der Waldkinder.
Die Christuskirche selbst war kaum wiederzuerkennen: Bäume, Fackeln, Tiere, eine Alarmanlage, und ein Lagerfeuer sorgten für die richtige Wald-Stimmung. Es sah nicht nur aus wie ein Wald – es roch auch so!
Rückblick: »Endlich / gut leben« – Gottesdienst mit dem Benild-Hospiz am Sonntag, dem 25. Januar
Unseren Sonntagsgottesdienst am 25. Januar haben wir gemeinsam mit dem Benild-Hospiz gestaltet. Unser Leben ist kostbar und endlich. Das steht dem Team des Benild-Hospizes täglich vor Augen - aber leider auch, dass vielen Menschen das erst angesichts des Todes richtig bewusst wird. Gottes Wort kann uns dabei helfen, schon jetzt endlich zu leben und gut zu leben. Wie? Das haben die Mitarbeitenden des Hospizes in Anspielen und Lesungen gezeigt.
Ein besonderer Moment war das Gespräch von Pfarrer Städtler mit Frau Reminger, der Hospizleitung. Ihre Einblicke in den Alltag im Hospiz und ihre Gedanken zum Leben waren ehrlich, berührend und stärkend. Die ökumenische Lobpreisband hat den Raum mit Musik gefüllt, die getragen und ermutigt hat.
In einer kleinen Aktion konnten alle Gottesdienstbesucher Gläser mit farbigem Dekogranulat füllen. Jede Farbe stand für eine Sache, die unser Leben füllen soll. Viele haben sich Zeit genommen, innezuhalten und bewusst zu wählen.
Beim anschließenden Kirchenkaffee sind viele geblieben, um mit den Mitarbeitenden des Hospizes und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Vielen Dank an Prädikantin Sandra Weigend das Team des Hospizes für den schönes Gottesdienst!
Rückblick: Professor Adventus und die verrückte Maschine – Familiengottesdienst am 7. Dezember 2025
Bitte Schutzbrillen aufsetzen!
83 Kinder kamen beim Familiengottesdienst am zweiten Advent zusammen mit ihren Familien ins Labor von Professor Adventus.
Nichts wünscht sich Adventus mehr, als dass es allen gut geht und sich alle vertragen. Seine Assistenten aber streiten sich den ganzen Tag. Als Adventus es nicht mehr aushält, testet er seine neue Friedenskanone. Leider funktioniert sie aber nicht richtig. Seine Assistenten hören auf zu streiten, aber nur, weil sie nicht mehr richtig reden und sich nicht mehr bewegen können. Zum Glück heilt Jesus die zwei! Und Jesus verspricht uns: Er wird kommen und er wird alles gut machen! Dann werden sich wirklich alle vertragen, dann wird es allen wirklich gut gehen!
Die Schutzbrillen durften die Kinder selbstverständlich behalten.
Vielen Dank allen, die uns Requisiten ausgeliehen haben!
25.11.2025: Anderung der Kasualgebührenordnung
Es wird bekannt gemacht, dass mit Wirkung vom 25. November 2025 die Kasualgebührenordnung der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Illertissen geändert wird.
Die Satzungsänderung wurde vom Kirchenvorstand am 27.10.2025 beschlossen und mit dem Schreiben der Evang.-Luth. Landeskirchenstelle in Ansbach vom 10. November 2025 Az. 51/41 kirchenaufsichtlich genehmigt.
Taufen und Trauerfeiern erheben wir keine Gebühren. Trauungen sind oft mit hohem Personalaufwand verbunden. Wir bitten die Brautpaare sich an den dabei anfallenden Kosten zu beteiligen.
Rückblick: Zwiebelkuchenfest – Gottesdienst mit dem Posaunenchor Wonsees am 11. Oktober 2025
Am 11. Oktober fand in der Christuskirche ein Gottesdienst mit Posaunenchor und anschließendem Zwiebelkuchenfest statt. Viele kamen, um den Posaunenchor aus Wonsees, der früheren Gemeinde von Pfarrer Daniel Städtler, zu hören und gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die Klänge des Posaunenchors füllten die Kirche und die Gemeinde stimmte bei den Liedern laut und kräftig mit ein. Die Stücke waren so mitreißend, dass sogar eine Zugabe gefordert wurde.
Im Anschluss wurde im Jochen-Klepper-Haus bei Zwiebelkuchen und Federweißer weitergefeiert. Viele blieben noch lange, genossen die Gespräche und die Gemeinschaft. Besonders schön war die Begegnung zwischen den Gästen aus Oberfranken und den Schwaben – ein lebendiger Austausch, der auch musikalisch seinen Ausdruck fand: Die Wonseeser gaben zum Abschluss noch das Oberfrankenlied zum Besten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben, dem Posaunenchor Wonsees, allen, die einen Zwiebelkuchen mitgebracht haben, und allen, die mitangepackt haben! Es war ein rundum gelungener Abend!
Rückblick: Der Besucher aus dem Weltall – Familiengottesdienst am 28. September 2025
Am Sonntag, dem 28. September, begaben sich 136 kleine und große Gottesdienstbesucher gemeinsam mit dem Außerirdischen Taïvel vom Planeten Ps 1-0-4 auf eine spannende Entdeckungsreise.
Sie stiegen mit ihm ins Raumschiff und führten ihn zu den schönsten Orten unserer Erde. Taïvel staunte nicht schlecht, als er einen Wasserfall berührte, am Meer mit dem Sand spielte, den Waldboden unter seinen Füßen spürte, an Blumen roch und zum ersten Mal Obst probierte.
Seine Begeisterung für Gottes Schöpfung war ansteckend!
Beim Sinnesparcours, den wir in der Kirche aufgebaut hatten, konnten alle selbst fühlen, sehen, schmecken und riechen, wie wunderbar Gott die Welt gemacht hat.
Rückblick: Geheimnis am Lagerfeuer am 26. September 2025
Am Freitag, dem 26. September, haben es sich über 40 Kinder und ihre Familien in Unterroth am Lagerfeuer gemütlich gemacht.
Gespannt lauschten die Kinder, als Pfarrer Städtler erzählte, wie Jesus den blinden Bartimäus geheilt hat. Die Antwort darauf war klar: Gottes Liebe ist so wunderbar! Pfarrerin Städtler-Klemisch stimmte die Lieder an und begleitete sie auf der Gitarre.
Gespannt waren auch alle, als wir im Anschluss beobachtet haben, wie sich über dem Feuer der Mais in leckeres Popcorn verwandelt hat. Natürlich gab es auch wieder das beliebte Stockbrot – diesmal mit einem besonders leckeren Ciabatta-Teig.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen schönen Abend möglich gemacht haben!
Aufgabe der Versöhnungskirche
Der Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Illertissen hat beschlossen, die Versöhnungskirche in Altenstadt zu verkaufen. Am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, findet im Anschluss an den Gottesdienst eine Gemeindeversammlung in der Versöhnungskirche statt, in der ausführlich über die Hintergründe und den aktuellen Stand der Pläne berichtet wird.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat beschlossen, die Zahl der Kirchen, Pfarrhäuser, Pfarrämter und Gemeindehäuser bis zum Jahr 2035 um 50% zu reduzieren. Anlass dafür sind die Abnahme der Mitgliederzahlen sowie des theologischen Personals, sinkende Kirchensteuereinnahmen und steigende Kosten für den Unterhalt der Gebäude.
Es ist davon auszugehen, dass sich die Mitgliederzahlen der Evangelischen Kirche bis 2035 um ein Viertel, bis 2050 um die Hälfte reduzieren. Die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer wird bis 2035 um rund 58% abnehmen.
Ziel der Landeskirche ist, nur noch so viele Gebäude zu erhalten, wie tatsächlich unterhalten, mit Gemeindeleben gut gefüllt und von Personal mit regelmäßigen Angeboten versehen werden können.
Die Evangelische Kirchengemeinde Illertissen wird nach derzeitigem Planungsstand mindestens ein Gebäude aufgeben müssen. Unsere Wahl fiel dabei auf die Versöhnungskirche in Altenstadt.
Die Versöhnungskirche ist von unseren Gebäuden dasjenige, das am wenigsten genutzt wird. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Gemeindeleben fast vollständig nach Illertissen verlagert. Taufen finden in Altenstadt nur noch auf besonderen Wunsch statt. Konfirmationen finden generell in Illertissen statt. Dasselbe gilt für fast alle besonderen Gottesdienste wie Familiengottesdienste. Es gibt nach wie vor eine treue Gottesdienstgemeinde in Altenstadt. Aber diese wird zunehmend älter und kleiner.
Die Versöhnungskirche in Altenstadt ist ein schönes kleines Kirchlein. Leider ist sie aber auch nur das – eine Kirche. Während wir zunehmend Gebäude werden aufgeben müssen, werden multifunktionale Gebäude immer wichtiger werden. Die variable Bestuhlung und die Möglichkeit, den Altar zu verschieben bzw. ganz abzubauen, sorgt dafür, dass die Christuskirche wesentlich mehr Nutzungsmöglichkeiten bietet. Das merken wir schon jetzt bei Aktionen im Gottesdienst und wir werden es noch mehr sehen, wenn auch unsere nicht gottesdienstlichen Veranstaltungen in der Christuskirche stattfinden werden.
Wie geht es jetzt weiter?
Wir wissen derzeit nur, dass wir die Kirche aufgeben werden. Wir wissen noch nicht, was aus ihr wird. Was wir brauchen, sind Ideen, wie sie zukünftig genutzt werden kann, und bestenfalls einen Käufer. Wir hoffen, dass sich ein Käufer findet, der das Gebäude erhält und eine sinnvolle Nutzung dafür hat. Darum gehen wir nun damit an die Öffentlichkeit. Wenn Sie Interesse haben oder jemanden kennen, der Interesse an ihr haben könnte, melden Sie sich. Wenn Sie eine kreative Idee haben, wie die Kirche zukünftig genutzt werden könnte, sprechen Sie uns an.
Bis zum 31.12.2026 werden wir weiterhin wie gewohnt alle 14 Tage Gottesdienste in der Versöhnungskirche feiern. Danach werden wir die Gottesdienste dort einstellen.
Reinigungskraft (m/w/d) gesucht
Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Illertissen sucht für ihr Gemeindezentrum
(Ulmer Str. 13/15, 89257 Illertissen) ab 01.01.2026 eine
Reinigungskraft (m/w/d)
in Teilzeit mit einer Wochenarbeitszeit von 6,5 Stunden (geringfügige Beschäftigung).
Die Vergütung erfolgt nach TV-L in Verbindung mit der kirchlichen DIVO (i.d.R. Entgeltgruppe 2) und einer zusätzlichen betrieblichen Altersvorsorge.
Wir erwarten die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland).
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen richten Sie bitte mündlich oder schriftlich bis spätestens 01.11.2025 an:
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Illertissen (Ulmer Str. 15, 89257 Illertissen; Tel.: 07303 2742; E-Mail: pfarramt.illertissen@elkb.de)
























































































